1. Bedarfsanalyse
Die Innovationsfelder, auf denen sich ein Unternehmen mit neuen Angeboten positionieren will, werden durch die Unternehmensstrategie vorgegeben. Mittels Marktanalyse, Benchmarking oder Portfolio-analyse lassen sich Marktnischen für neue Dienstleistungen identifizieren. In dieser Phase werden auch die Anforderungen der Kunden an die neu zu gestaltenden Dienstleistungen aufgenommen.
2. Ideenmanagement
Im zweiten Schritt erfolgt die Entwicklung und Bewertung von Ideen, wie die Bedürfnisse der Kunden befriedigt werden können. Hierzu sind Kreativitäts-methoden wie Brainstorming oder Mind Mapping sehr gut geeignet. Mit Hilfe des Kano-Modells (einer Syste-matisierung von Produkteigenschaften) lassen sich die Ideen für Eigenschaften der zu entwickelnden Dienst-leistungen strukturieren und aus Kundensicht bewerten.
3. Service Konzept
Während der Servicekonzeption erfolgt die finale Spezifikation der Dienstleistung und die Planung der zur Erbringung benötigten Prozesse und Ressourcen. Mittels QFD werden für den Kunden relevante Funktionen priorisiert. Das Service Blueprinting ermög-licht die Gestaltung von Dienstleistungsprozessen hinsichtlich einer optimalen Integration des Kunden. Zur Sicherstellung der Dienstleistungsqualität kann die Methode FMEA zum Einsatz kommen.
4. Service Test
Bevor ein neuer Service Kunden angeboten werden kann, sollte dieser auf Qualität und Zuverlässigkeit getestet werden. Bei Dienstleitungen ist für die Erstellung einer Nullserie unter realen Umständen in der Regel die Implementierung aller Ressourcen und Prozesse notwendig. Mittels Service Prototyping Methoden und Service Simulation lassen sich Dienstleistungen auch vor ihrer endgültigen Implementierung testen und optimieren.