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SWOT Analyse

Für ein zielgerichtetes und nachhaltig orientiertes Unternehmenshandeln bilden Unternehmensstrategien die notwendige Grundlage. Zur fundierten Formulierung solcher Strategien bedarf es der genauen Analyse der Lage des eigenen Unternehmens, der Konkurrenzunternehmen und der Umwelt. Dabei existieren Faktoren, die das Unternehmen beeinflussen kann, sog. interne Faktoren und Faktoren, die dem Unternehmen als gegeben gegenüber stehen, sog. externe Faktoren. Für jeden dieser Einflussfaktoren stehen Methoden zur Verfügung, um diese systematisch zu untersuchen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die in den fünfziger Jahren entwickelte SWOT-Analyse ist ein integrativer Ansatz, vereint also die interne und externe Sicht des Unternehmens. Sie unterteilt sich eine Stärken-Schwächen-Analyse und eine Chancen-Risiken-Analyse.

 

Die Stärken- Schwächen Analyse befasst sich mit den internen Faktoren. Um Stärken und Schwächen sichtbar zu machen ist eine Analyse der Fähigkeiten und Ressourcen, über welche eine Unternehmung verfügt bzw. die sie unter Kontrolle hat, hilfreich. Dieser Prozess wird als Potentialanalyse bezeichnet. Hierzu müssen geeignete Kriterien gefunden werden, welche Aussagen über die Fähigkeit und Ressourcen der Unternehmung geben. Um zu definieren, ob die Ausprägung eines Indikators eine Stärke oder Schwäche darstellt, bedarf es einem Vergleichsmaßstab. Hierfür kommen die Hauptkonkurrenten im Markt in Frage (Benchmarking bzw. Konkurrenzanalyse).

 

Die Chancen-Risiken-Analyse als Umfeldanalyse untersucht die externen Faktoren, auf die das Unternehmen selbst keinen direkten Einfluss hat. Die Chancen und Bedrohungen resultieren aus Trends und Veränderungen der Rahmenbedingungen. Im Gegensatz zur Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Chancen-Risiken-Analyse nicht die relative sondern die absolute Marktposition betrachtet. Hier eignet sich die Unterscheidung in eine Markt- und Branchenanalyse sowie eine Umweltanalyse. Die Markt- und Brachenanalyse untersucht die Branche in der das Unternehmen tätig ist, also das Verhalten und den Einfluss der Konkurrenten, potentieller Wettbewerber sowie in der Wertschöpfungskette vor- und nachgelagerte Akteure. Die Untersuchung der Einflussfaktoren wird besonders deutlich in dem „5-Kräfte-Modell nach Porter“ dargestellt.

 

Für die Umfeldanalyse Es hat sich das sog. PEST(LE)-Modell bewährt. Es untersucht politische (political), wirtschaftliche (economical), sozio-kulturelle (socio-cultural), technologische (technological), rechtliche (legal) und ökologische (ecological) Einflussfaktoren und Trends. Ziel ist die Identifikation der wesentlichen Triebkräfte für Veränderungen in der Unternehmensumwelt und deren möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen und dessen Umfeld.

 

Nach der Analyse der relevanten internen und externen Faktoren werden diese in einer sog. Konfrontationsmatrix gegenübergestellt.  Durch die Verknüpfung der Ergebnisse aus der Potenzial-, Markt- und der Umweltanalyse können vier Grundtypen gebildet werden, anhand derer konkreter Strategien abgeleitet werden können.

ANALYSE

Eine der wesentlichen Kompetenzen der CONOSCOPE ist die Anwendung wissenschaftlicher Methoden zur Analyse aktueller Fragestellungen von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Behörden.

Methoden

Wir bieten einen umfassenden Feldservice: von klassischen Telefonumfragen im eigenen Telefonstudio, über persönliche Befragungen auf Messen, Ausstellungen oder auf der Straße mit Hilfe eines Handheld-PC, bis hin zu neueren Verfahren der ethnographischen Beobachtung, interaktiven Gruppendiskussionen sowie Testkäufen, Mystery-Shopping oder mobiler Marktforschung. Auch das Gebiet der Online-Befragungen decken wir mit der passenden Internetsoftware für Fragebögen und eigenen hoch skalierbaren Internetservern ab.

Statistik

Die gewonnen Daten analysieren wir einerseits anhand tradierter univariater, multivariater und inferenzstatistischer Methoden. Anderseits wenden wir neue Verfahren der Statistik, Netzwerkanalyse und Stochastik an und entwickeln selbst neue Algorithmen, um tiefer in Daten eindringen zu können. Damit entdecken wir häufig neue, überraschende und bisher unerkannte Zusammenhänge und Einflüsse, die mit herkömmlichen Methoden
unerkannt geblieben wären.

Verwertung

Die Ergebnisse kombinieren wir mit der Recherche und Analyse anhand von Scoringmodellen und Benchmarking von Sekundärmaterial. Zu den
bearbeiteten Fragestellungen gehören beispielsweise Marktpotenzialanalysen, Zufriedenheitsbefragungen und Einstellungsforschung.

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